Langhanteln: Welche maximale Belastbarkeit?

Die maximale Belastbarkeit von Langhantelstangen ist eines der  wichtigsten Qualitätskriterien, auf das vor dem Kauf zu achten ist.

Wichtig zu beachten ist: Die Angabe der maximalen Belastung wird für einen weiten Griff angegeben! Das heißt: Wenn die Hantel enger gegriffen wird, also engeren Griffweiten gilt dieser maximale Wert nicht. Gerade bei Kniebeugen, bei der die Hantel punktuell belastet wird, ist die Belastbarkeit deutlich geringer als der angegebene Maximalwert.

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Weiter Griff: Hier gilt der angegebene Wert der maximalen Belastbarkeit. Beispiel: Bankdrücken.
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Mittlere Griffweite: Hier gilt bereits eine geringere Belastbarkeit als der angegebene Maximalwert. Beispiel: Kreuzheben.
Enger Griff: Hier ist die Hantel deutlich geringer belastbar. Beispiel: Kniebeugen
Enger Griff: Hier ist die Hantel deutlich geringer belastbar. Beispiel: Kniebeugen.

Maximale Belastbarkeit: Beispielwerte

GriffweiteBelastbarkeit
Weiter Griff250 KG
Mittlerer Griff180 KG
Enger Griff150 KG
Beispielwerte für eine bis 250KG belastbare Langhantelstange: Je enger der Griff, desto geringer die Belastbarkeit!

Zugfestigkeit (PSI-Wert)

Oft wird zusätzlich zur maximalen Gewichtsbelastung ein sogenannter PSI-Wert angebeben, der die Zugfestigkeit der Langhantel beschreibt. Ein hoher Wert bedeutet, dass der Stahl nicht „reißt“ und auch bei hoher Belastung sich nicht verbiegt. Bei einem Wert von über 190.000 PSI ist man auf der sicheren Seite, dass der Stahl sich nicht verbiegt. Wer aber ohnehin nicht an die hohen Belastungsgrenzen einer Langhantel herankommt, für den reicht auch eine Stange mit beispielsweise 150.000 PSI.

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